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Umzug

Seit Freitag, 23. November 2007, habe ich leider myblog.de verlassen und bin ich mit allen meinen Blogs zu Wordpress "umgezogen". Daher wird hier nichts mehr eingetragen. Alle Beiträge habe ich auch auf der neuen Seite eingestellt:

travelhep.wordpress.com
23.11.07 22:57


2006 – Leipzig mit Beifahrer

In Leipzig kenne ich mich nicht aus. Aber das Erste, was ich mache, wenn ich irgendwo hin fahre (mit dem Auto): Ich besorge mir einen Stadtplan. Hat man dann noch einen Beifahrer, dann kann ja eigentlich nichts wirklich schief gehen auf der Suche nach der Straße und Adresse, die anzusteuern ist.

Daniel neben mir studierte auch pflichtbewusst die Karte, seit wir die Autobahn verlassen hatten. So ganz sicher war er sich dann aber doch nicht und nachdem wir schon einmal die richtige Richtung verlassen hatten, gab es zwischendurch immer wieder beiderseitig Ansagen, welche Straßennamen wir denn so sahen bzw. welche kommen sollten. Die Überquerung eines Gewässers veranlasste mich zu der etwas flapsigen Bemerkung: „Aha, ein Bach.“ Schließlich ist so ein blaues Teil auf einem Stadtplan ein markantes Merkmal. Dann kam wieder eine Straße, die er auf dem Plan fand und die Richtung bestätigte. Dann wieder ein Gewässer. Ich: „Noch’n Bach.“ Ein paar Meter weiter kam vom Beifahrersitz der verzweifelte Satz: „Nochenbach find’ ich nicht!“

10.11.07 15:23


2006 – Einmal um die Niederlausitz

Der Weg aus dem Rheinland an die Grenze nach Polen ganz im Südosten, genauer gesagt: Görlitz, ist ein recht langer. Mit dem Auto und moderater Fahrweise, auch noch ein paar Zwischenstopps (Buchenwald, Leipzig, Dresden), zieht sich das, in meinem Fall über zwei Tage. Letzter Stopp vor dem eigentlichen Ziel war – für einen Luftfahrt-Bekloppten natürlich – der Flughafen Dresden. Von dort aus geht es dann per Autobahn weiter Richtung Osten. So lange, bis der Fahrer (ich) merkt, dass er auf dem Weg nach Berlin ist, weil da ein Autobahndreieck angekündigt wird, das einfach nicht in die Richtung passt, die er vor hatte zu fahren.

Also runter von der Piste, angehalten, Atlas rausgeholt – Klasse! Voll in die falsche Pampa gefahren. Aber die Autobahn geht ja auch hier zum Glück nach Osten weiter. Also Richtung Cottbus wieder drauf, dann kurz vor der Grenze wieder runter und die kleineren Orte abgeklappert. Weißwasser ist mir eigentlich ein Begriff aus dem Eishockey gewesen – dass das so klein ist, hätte ich nicht gedacht. Nun gut, irgendwann nach rund 200km Umweg kamen wir dann doch am angestrebten Ziel an...

10.11.07 15:23


Israel 2007 – Flughafen Köln, Abflug

Mehr als drei Stunden vor dem geplanten Abflug: Drei lange Schlangen vor den Schaltern in der Abflughalle. Erste Überraschung: Der Flug geht eine Stunde später als angegeben. Dann stellt sich heraus: Es sind nur zwei der drei Schalter besetzt – und an einem funktioniert offensichtlich der Computer nicht. Die drei Schlangen werden einen Schalter verschoben und zwei der Schlangen (in einer stehe natürlich ich) werden zu einer zusammengeführt. Das geschieht nur mit viel Gedränge, teilweise Geschubse und einige neu ankommenden Leute gehen an allen anderen vorbei ganz nach vorne. Hinter mir meint einer zu seinem Begleiter: „Ich fühle mich schon wieder ganz wie Zuhause in Israel!“
9.11.07 23:57


WM 2006 – Koblenz im Juni

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war insgesamt eine richtige Erfolgsgeschichte. Deutschland hat Maßstäbe gesetzt, z.B. durch das „Public Viewing“, die Übertragung der Spiele auf Freiluft-Videowände. Überall gab es viel Tam-Tam, Bühnenprogramme, viele Trink- und ein paar Ess-Buden. Und natürlich alles mit Sponsoren-Werbung zugeknallt. Auf diese Weise wurde auch gelegentlich eine Touristen-Attraktion verschandelt, darunter auch das Deutsche Eck in Koblenz. Wo normalerweise der Punkt des Zusammenlaufs von Rhein und Mosel genau angesehen werden kann, war durch „Public Viewing“ der Gang ganz an die Spitze der Plattform verstellt:
9.11.07 23:51


Israel 2004 – Caesarea maritima

Wozu alte Stadtmauern so gut sind... Einmal sind sie natürlich beeindruckende Bauwerke, besonders, wenn ein Stadttor zu besichtigen (und bestaunen) ist.

Dann gibt es allerdings auch Momente, da staunt man, wie sich die Natur ihr Recht zurückholt. Nicht immer voll und alles vereinnahmend, sondern auch gelegentlich nur, als ob sie ein Zeichen setzen wollte:
9.11.07 23:33


Aachen – Elisenbrunnen

Aachen ist Kurstadt - Bad Aachen! Das wissen nur wenige. Die Römer haben die warmen Quellen der Stadt schon für die Erholung und Rekonvaleszenz ihrer Soldaten genutzt. Mitten in der Innenstadt liegt daher noch der Elisenbrunnen, an dem man sich bedienen kann. Es riecht ein wenig nach faulen Eiern. Und schmecken tut das Wasser offensichtlich nicht wirklich:
Aber was so schmeckt, das muss gesund sein!
9.11.07 23:17


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