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auf Reisen
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Aachen – Dom

Zum Aachener Dom gibt es viele Legenden. Eine davon führt dazu, dass mancher (vor allem Frauen) skeptisch sind, bevor sie in das Griffloch der großen, gusseisernen Domtür greifen:

Der Grund: Nachdem der Teufel den Bau des Doms finanziert hatte, wurde er von den Aachenern aufs Kreuz gelegt. Er hatte die erste Seele gefordert, die den Dom betrat. Die Aachener fingen einen Wolf ein, den sie in den Dom laufen ließen. Der Teufel stürzte sich drauf, entriss ihm seine Seele und merkte erst dann, dass man ihn reingelegt hatte. Darüber war er so wütend, dass er den Dom verließ und die Türe hinter sich zuschlug, dass sie einen Riss bekam. Dabei blieb im Türknauf ein Finger stecken und riss ab. Dieser Finger ist heute noch in diesem Türknauf zu fühlen.
9.11.07 23:15


Hamburg 2007 – Miniaturwunderland

Das Miniaturwunderland ist die größte Modellbahn-Anlage der Welt (auch wenn in Berlin Leute sind, die das versuchen zu toppen). In der Speicherstadt muss man ins zweite Obergeschoss eines alten Lagerhauses gehen, hier ist der Eingang:

Die Anlage ist ein solcher Anziehungspunkt, dass die Macher über dem Eingang ein Transparent hängen haben, auf dem sie die vermutliche Wartezeit bekannt geben, mit der die Besucher zur jeweiligen Uhrzeit rechnen müssen, bevor sie hinein kommen!
9.11.07 23:02


Lausitz 2006

Wenn man Freunde besucht und mit denen Freunde besucht, dann kommt man an Orte, die sonst wohl nicht einmal ansatzweise ins Blickfeld gerückt wären. Und so fand sich dann an einem Campingplatz ein sehr interessantes Schild:
Heißt das, dass die Getränke Hunger haben? Dass sie hier bewirtet werden? Wie essen sie? Mit Messer und Gabel? Was sind ihre Lieblingsspeisen?
9.11.07 22:50


Buchenwald 2006

Die KZ-Gedenkstätte in thüringischen Buchenwald bei Weimar ist ein eindrucksvolles Gelände, wenn auch nicht viel vom Lager übrig ist. Sämtliche Häftlingsbaracken und –einrichtungen sind nicht mehr vorhanden, mit Ausnahme des Gebäudes, in dem die den Häftlingen abgenommenen Wertsachen gelagert, sortiert und zum Versand an Verwertungsfirmen.

Besonders boshaft finde ich den Schriftzug des Lagertores. Ich weiß nicht, ob man ihn schlimmer, weniger schlimm oder genauso schlimm wie das „Arbeit macht frei“ in Auschwitz finden soll. Ich weiß nur, dass er mich erbost: dass Menschen unschuldigen, wehrlosen anderen Menschen so boshaft ihre Verachtung demonstrieren; dass Deutsche sich das ausgedacht haben, wie sie andere Menschen so bösartig demütigen wollen:

Was mich dann allerdings noch stärker erschütterte, nachdem ich es erst einmal gar nicht begriff, fand ich auf diesem Schild:
Das Lagerbordell – nicht für die Wachen und Angestellten (die hätten sich ja auch nicht an Untermenschen in dieser Art schmutzig gemacht), sondern für Lagerinsassen, die dafür „zahlten“! Da hatte ich keine Worte mehr.
9.11.07 22:47


Israel 2004 – Wortspielereien

Als Tourist kauft man ein – jede Menge. Ein sehr schönes Souvenir sind immer wieder T-Shirts, mit denen man ein Statement abgeben kann. Zu manchem muss man aber Hintergrundwissen haben, so auch zu diesem hier, das zu vorsichtigem Umgang mit in Israel "gemachtem" mahnt:


Auf der stilisierten Landkarte sind Sabre-Kakteen zu sehen. Die haben eine unglaublich harte Außenhaut (natürlich mit kräftigen Stacheln). Innen sind sie weich und süß.

„Sabre“ ist aber auch eine Bezeichnung für in Israel geborene Israelis. Und denen werden genau dieselben Eigenschaften nachgesagt wie der Kaktuspflanze...

3.11.07 19:17


Israel 2004 – See Genezareth

Das “Galiläische Meer” hat neben vielen religiösen Stätten auch einfach etwas für’s Auge zu bieten. So zum Beispiel Abendstimmungen:

Darüber hinaus ist als Delikatesse der „Petrusfisch“ berühmt, der natürlich auf keiner Speisekarte in der direkten Umgebung des Sees fehlen darf:

Apropos Speisen: Der Kibbutz Ein Gev am Ostufer des Sees betreibt ein Hotel. Das Publikum scheint enorm international zu sein. Im Speisesaal konnte man jedenfalls eine pfiffige Idee vorfinden: Die Plätze waren mit Tischsets aus Papier versorgt, auf denen ein Mini-Sprachkurs Hebräisch für alle möglichen Nationen aufgedruckt ist.
3.11.07 19:02


Israel 2004 – Frommes respektieren

„Heilige Ort“ gibt es in Israel – und selbst nur in Jerusalem – ohne Ende. Wenn man als Gruppe mit einem Reiseführer die ganzen Sehenswürdigkeiten abklappert, dann weiß man oft nicht genau, was man nun machen soll: in jüdischen Stätten den Kopf bedecken, in christlichen die Kopfbedeckung abnehmen, in muslimischen die Schuhe aus... Mancher hat aber gar keine Kopfbedeckung. Da haben die Rabbiner Abhilfe geschaffen, indem sie z.B. an der Tempelbergmauer („Klagemauer“) und in der Synagoge in Yad Vashem solche „Frittenschalen“ ausgeben, die dann als ausreichende Kopfbedeckung gelten:

Besser haben es da die orthodoxen Gläubigen – die laufen nie ohne Kopfbedeckung herum. Dafür könnte man meinen, dass sie oft aufpassen müssen, ihr Hüte nicht zur falschen Zeit zu verlieren:

Aber zumindest diese scheint wie angeschraubt zu sitzen, egal, wie schnell der Chassid betet.
3.11.07 18:59


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