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auf Reisen
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Billig fliegen – 2004 nach Helsinki

4. Juni 2004, ich möchte nach Helsinki fliegen. Mit V-Bird, einem „Billigflieger“ (den es inzwischen nicht mehr gibt), von Weeze („Flughafen Niederrhein“). Und für einen Luftfahrt-„Aficionado“ habe ich mich dann eigentlich ziemlich blamiert. Bei der Sicherheitskontrolle hat’s nämlich kräftig gefiept. Ich wusste doch, dass da alles Metallische in die Schale gelegt werden muss (Taschenmesser geflissentlich Zuhause gelassen...) – und vergesse dann mein Kleingeld aus der Hosentasche zu nehmen. Oh Mann!

Im Flieger selbst erfahre ich dann, wer mir das 40-Euro-Ticket weggeschnappt hat: eine Holländerin mit ihrer Tochter, die eine Einladung nach Finnland hatten. So hatte ich also 60 Euros zahlen müssen. Wein! Aber die zwei waren nett und wir hatten einen schönen Flug.

Vor dem Rückflug hatte ich dann noch ein wenig Verwirrung gestiftet: Beim Einchecken gefragt, wo ich sitzen wollte, sagt ich der freundlichen Dame einfach „Jump Seat“. Ein mehr als fragender Blick. „That behind the pilots – in the cockpit.“ Na ja, lustig fand sie’s nicht, konnte sich nicht mal ein Grinsen abringen (die Lage ist zu ernst seit dem 11.9.2001) und ich gab mit mich einem Fenstersitz kurz hinter der Tragfläche zufrieden. Der hat sich dann gelohnt: Neben schöner finnischer Landschaft beim Abflug gab’s noch Luftbilder von Hamburg-Fuhlsbüttel, Finkenwerder (Airbus) und Münster/Osnabrück als kleine „Entschädigung“.

6.5.06 14:00


Extratour – Malawi 1998

Inlands-Flug von Mzuzu im Norden Malawis nach Lilongwe. Abflug 7.15 Uhr Ortszeit, ich war der einzige Passagier. Geflogen wurde mit einer Cessna 208 Grand Caravan, einem 12-Sitzer, der von einer Propellerturbine angetrieben wird. Als der Pilot eintraf, nahm ich einen Tipp meiner Gastgeber wahr: Frag mal, ob du vorne sitzen kannst. Gesagt, getan und für den Piloten war das keine Frage, der räumte seine Tasche weg und ich hatte meinen Panoramablick-Sitz.

Erste Überraschung, als der Funkverkehr nach dem Start erledigt war: „Bist du Deutscher?“ Auf Deutsch. Nach zwei Wochen nur Englisch reden und 3 gelernten Worten Timbuka wieder Deutsch zu reden, fiel mir total schwer. Der Pilot hatte deutsche Eltern und freute sich, sich in seiner Muttersprache unterhalten zu können. Na und ich konnte mich wieder dran gewöhnen sie zu sprechen, haha.

Er meinte dann, dass wir gut in der Zeit liegen und pünktlich in Lilongwe ankommen würden. Auf mein „Schade“ schaute er sehr fragend zu mir rüber. „Na ja, ich fliege halt gern.“ Das war dann wohl so eine Art Stichwort. Denn als wir schon auf die Landebahn zuhielten, drehte er auf einmal ab – und wir kamen mit 15 Minuten Verspätung an. Eine Erklärung habe ich dafür nicht bekommen...

6.5.06 14:06


Malawi 1998 – „afrikanisch“ Essen

Wie bekommt man in Malawi als Besucher ein einheimisches Essen, das man auf einheimische Weise zu sich nimmt? Man besucht einen deutschen Universitäts-Dozenten!

So ist es jedenfalls mir ergangen. Überall, wo ich hinkam, war ich der Besuch aus Deutschland und wurde an einen Tisch gebeten, erhielt Essen auf einem Teller und aß mit Messer und Gabel. Nur nicht bei besagtem Professor. Der hielt es in seinem Haus so, dass mittags für die komplette Mannschaft seiner universitären Mitarbeiter (rund ein halbes Dutzend Personen, die meisten europäische Praktikanten) echt malawisch bei ihm zu Mittag aßen: Auf dem Boden sitzend, die Schalen mit Nsima (einem festen Brei aus weißem Mais), Gemüse und etwas Fleischsoße auf einer Matte in der Mitte und jeder bedient sich mit den Fingern der rechten Hand. Teller für den „Eigenbedarf“? Bekam nur ein Frischling, gerade am Vormittag aus Schweden kommend eingetroffen, zum Üben. Eine andere Mitarbeiterin erklärte, wie es funktioniert.

Ich musste ohne Einführung klar kommen...

6.5.06 14:08


Malawi - Sommer 1998

Quer durch das südliche Afrika kommend will Familie V. mit Sack und Pack nach Malawi einreisen, damit Vater V. dort eine Stelle antreten kann. Das ist eine so ungewöhnliche Sache, dass die Grenzer erst einmal mächtig mit den Vorgesetzten kommunizieren müssen, was nun alles zu erledigen ist. Während auf Antwort gewartet wird, entwickelt sich ein Gespräch zwischen zwei Grenzbeamten, die nicht wissen, dass V. in Folge eines früheren mehrjährigen Aufenthalts die Landessprache versteht.

Grenzer 1 zu Grenzer 2:
Weißt du, die Deutschen sind ein erstaunliches Volk. Als ich in Frankfurt am Flughafen zur Ausbildung war, da hatte ich einen Chef. Stell dir vor, der war immer schon vor mir auf der Arbeit! Und wenn ich nach Hause ging, dann war er immer noch da! Außerdem hatte er immer einen Schraubendreher in seiner Hemdtasche. Und wenn er alles kontrollierte und sah, dass irgendwo eine Schraube lose war, dann hat er sie mit seinem Schraubendreher selbst wieder festgezogen!

Grenzer 2 zu Grenzer 1:
Neieieiein! So was gibt's??? (und lacht) Bei uns ist das genau anders herum. Da sitzt der Chef nur am Schreibtisch und liest Berichte.

6.5.06 16:46


Israel 2004 - Englisch-Kenntnisse

Mittagessen in einem Restaurant am südlichen Ende des Toten Meeres. Den Touristen soll es leicht gemacht werden, sich durch die nicht ganz unkomplizierte Verkehrsführung auf dem Parkplatz hindurch zu finden. Daher ein dicker Hinweis, schwarz auf gelb:


Aber vielleicht waren das ja auch Franzosen hier...

14.5.06 10:10





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