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Israel 2004

Israel 2004 – Caesarea maritima

Wozu alte Stadtmauern so gut sind... Einmal sind sie natürlich beeindruckende Bauwerke, besonders, wenn ein Stadttor zu besichtigen (und bestaunen) ist.

Dann gibt es allerdings auch Momente, da staunt man, wie sich die Natur ihr Recht zurückholt. Nicht immer voll und alles vereinnahmend, sondern auch gelegentlich nur, als ob sie ein Zeichen setzen wollte:
9.11.07 23:33


Israel 2004 – Wortspielereien

Als Tourist kauft man ein – jede Menge. Ein sehr schönes Souvenir sind immer wieder T-Shirts, mit denen man ein Statement abgeben kann. Zu manchem muss man aber Hintergrundwissen haben, so auch zu diesem hier, das zu vorsichtigem Umgang mit in Israel "gemachtem" mahnt:


Auf der stilisierten Landkarte sind Sabre-Kakteen zu sehen. Die haben eine unglaublich harte Außenhaut (natürlich mit kräftigen Stacheln). Innen sind sie weich und süß.

„Sabre“ ist aber auch eine Bezeichnung für in Israel geborene Israelis. Und denen werden genau dieselben Eigenschaften nachgesagt wie der Kaktuspflanze...

3.11.07 19:17


Israel 2004 – See Genezareth

Das “Galiläische Meer” hat neben vielen religiösen Stätten auch einfach etwas für’s Auge zu bieten. So zum Beispiel Abendstimmungen:

Darüber hinaus ist als Delikatesse der „Petrusfisch“ berühmt, der natürlich auf keiner Speisekarte in der direkten Umgebung des Sees fehlen darf:

Apropos Speisen: Der Kibbutz Ein Gev am Ostufer des Sees betreibt ein Hotel. Das Publikum scheint enorm international zu sein. Im Speisesaal konnte man jedenfalls eine pfiffige Idee vorfinden: Die Plätze waren mit Tischsets aus Papier versorgt, auf denen ein Mini-Sprachkurs Hebräisch für alle möglichen Nationen aufgedruckt ist.
3.11.07 19:02


Israel 2004 – Frommes respektieren

„Heilige Ort“ gibt es in Israel – und selbst nur in Jerusalem – ohne Ende. Wenn man als Gruppe mit einem Reiseführer die ganzen Sehenswürdigkeiten abklappert, dann weiß man oft nicht genau, was man nun machen soll: in jüdischen Stätten den Kopf bedecken, in christlichen die Kopfbedeckung abnehmen, in muslimischen die Schuhe aus... Mancher hat aber gar keine Kopfbedeckung. Da haben die Rabbiner Abhilfe geschaffen, indem sie z.B. an der Tempelbergmauer („Klagemauer“) und in der Synagoge in Yad Vashem solche „Frittenschalen“ ausgeben, die dann als ausreichende Kopfbedeckung gelten:

Besser haben es da die orthodoxen Gläubigen – die laufen nie ohne Kopfbedeckung herum. Dafür könnte man meinen, dass sie oft aufpassen müssen, ihr Hüte nicht zur falschen Zeit zu verlieren:

Aber zumindest diese scheint wie angeschraubt zu sitzen, egal, wie schnell der Chassid betet.
3.11.07 18:59


Israel 2004 – religiöse Konkurrenz

Nach jüdischer Tradition soll der Messias am Ende der Zeit auf dem Ölberg erscheinen und dann von dort kommend durch das Goldene Tor in Jerusalem einziehen. Hier die zugehörige Sicht:

Dem wurde von muslimischer Seite ein Riegel vorgeschoben – glauben sie: Das Tor wurde nicht nur zugemauert, sondern außen davor auch noch ein muslimischer Friedhof angelegt. So soll der jüdische Messias nicht kommen können, weil er ja nicht über unreinen Boden gehen darf, wie ihn ein Friedhof darstellt.

Darüber hinaus befindet sich im Inneren des Tores heute eine Koranschule.
Ob’s gegen den Messias helfen wird? Wohl eher nicht...
3.11.07 18:41


Israel 2004 – junge Spuren

An vielen Stellen in Israel wird man mit der Israel aufgezwungenen kriegerischen jüngeren Geschichte konfrontiert. Mal steht ein syrischer Panzer (natürlich ausgeschlachtet und entschärft) irgendwo in der Landschaft, mal begegnet man Warnungen vor Minen, an der Straße nach Jerusalem sind ausgebrannte Konvoi-LKW des Unabhängigkeitskriegs konserviert worden. Und an einigen Orten sieht man noch Kampfspuren, die nicht beseitigt wurden (werden konnten, absichtlich belassen wurden...), so auch am Zionstor, das 1967 stark beschossen wurde.
3.11.07 18:39


Israel 2004 – Massada

Die Wüstenfestung war „autark” – die jüdischen Rebellen konnten dort oben überleben, ohne dass ihnen von außen Schaden zugefügt werden konnte. Die Wasserversorgung wurde durch Zisternen sicher gestellt, die das ganze Massiv erfassten. Das wir ausführlich auf einer Informationstafel beschrieben.

Für diese autarke Versorgung auch mit Lebensmitteln baute man auf dem Plateau Lebensmittel an; außerdem hielten die Rebellen Tauben in Verschlägen, die auch als Nahrungsmittel diensten.

Die Römer konnten die Festung nur erobern, weil sie (jüdische) Sklaven eine Rampe bauen ließen, über die die Soldaten dann die Mauern durchbrechen konnten.
3.11.07 18:24


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