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auf Reisen
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Fliegen

Extratour – Malawi 1998

Inlands-Flug von Mzuzu im Norden Malawis nach Lilongwe. Abflug 7.15 Uhr Ortszeit, ich war der einzige Passagier. Geflogen wurde mit einer Cessna 208 Grand Caravan, einem 12-Sitzer, der von einer Propellerturbine angetrieben wird. Als der Pilot eintraf, nahm ich einen Tipp meiner Gastgeber wahr: Frag mal, ob du vorne sitzen kannst. Gesagt, getan und für den Piloten war das keine Frage, der räumte seine Tasche weg und ich hatte meinen Panoramablick-Sitz.

Erste Überraschung, als der Funkverkehr nach dem Start erledigt war: „Bist du Deutscher?“ Auf Deutsch. Nach zwei Wochen nur Englisch reden und 3 gelernten Worten Timbuka wieder Deutsch zu reden, fiel mir total schwer. Der Pilot hatte deutsche Eltern und freute sich, sich in seiner Muttersprache unterhalten zu können. Na und ich konnte mich wieder dran gewöhnen sie zu sprechen, haha.

Er meinte dann, dass wir gut in der Zeit liegen und pünktlich in Lilongwe ankommen würden. Auf mein „Schade“ schaute er sehr fragend zu mir rüber. „Na ja, ich fliege halt gern.“ Das war dann wohl so eine Art Stichwort. Denn als wir schon auf die Landebahn zuhielten, drehte er auf einmal ab – und wir kamen mit 15 Minuten Verspätung an. Eine Erklärung habe ich dafür nicht bekommen...

6.5.06 14:06


Billig fliegen – 2004 nach Helsinki

4. Juni 2004, ich möchte nach Helsinki fliegen. Mit V-Bird, einem „Billigflieger“ (den es inzwischen nicht mehr gibt), von Weeze („Flughafen Niederrhein“). Und für einen Luftfahrt-„Aficionado“ habe ich mich dann eigentlich ziemlich blamiert. Bei der Sicherheitskontrolle hat’s nämlich kräftig gefiept. Ich wusste doch, dass da alles Metallische in die Schale gelegt werden muss (Taschenmesser geflissentlich Zuhause gelassen...) – und vergesse dann mein Kleingeld aus der Hosentasche zu nehmen. Oh Mann!

Im Flieger selbst erfahre ich dann, wer mir das 40-Euro-Ticket weggeschnappt hat: eine Holländerin mit ihrer Tochter, die eine Einladung nach Finnland hatten. So hatte ich also 60 Euros zahlen müssen. Wein! Aber die zwei waren nett und wir hatten einen schönen Flug.

Vor dem Rückflug hatte ich dann noch ein wenig Verwirrung gestiftet: Beim Einchecken gefragt, wo ich sitzen wollte, sagt ich der freundlichen Dame einfach „Jump Seat“. Ein mehr als fragender Blick. „That behind the pilots – in the cockpit.“ Na ja, lustig fand sie’s nicht, konnte sich nicht mal ein Grinsen abringen (die Lage ist zu ernst seit dem 11.9.2001) und ich gab mit mich einem Fenstersitz kurz hinter der Tragfläche zufrieden. Der hat sich dann gelohnt: Neben schöner finnischer Landschaft beim Abflug gab’s noch Luftbilder von Hamburg-Fuhlsbüttel, Finkenwerder (Airbus) und Münster/Osnabrück als kleine „Entschädigung“.

6.5.06 14:00





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